SÄUGLINGS-, KINDER- UND JUGENDPSYCHOTHERAPIE

Allgemeines

Das Weiterbildungscurriculum für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist eine Grundlage für qualifizierte existenzanalytische Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Der Abschluss des Weiterbildungs-Curriculums berechtigt nicht zu einer eigenen Berufsbezeichnung bzw. einer Zusatzbezeichnung, sondern die erworbene Qualifikation kann als Arbeitsschwerpunkt angegeben werden.

Persönliche Eignung wird in einem Aufnahmegespräch geklärt.

Leitung

Mag. Andrea Kunert

Überblick

Inhalte und Themen

  • Vertrauensarbeit
  • Erstkontakt und Setting in der Säuglings, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie – Beziehungsgestaltung
  • Zugang zum Unbewussten – kinderspezifische Methoden und Materialien
  • Ethische und rechtliche Grundlagen
  • Entwicklungspsychologie und Entwicklungstheorien
  • Entwicklungsstörungen und -pathologie (Altersbedingte klinische und psychiatrische Erkrankungen, Psychosomatik)
  • Eltern- und Umfeldarbeit
  • Diagnostik und Indikation
  • Spezielle Themen (z.B. Sexualität, konflikt- und Krisenintervention, Angst und Depression, Tod und Trauer, Aggression, etc.)

Aufbau und Gliederung

  • 10 Wochenendseminare à 16 Arbeitseinheiten, 1 Abschlussseminar 16 Arbeitseinheiten
    Alle Seminare setzen sich aus Selbsterfahrung, Methode und Theorie zusammen und sind auf ca. 21/2 Jahre aufgeteilt. Gesamtstundenanzahl der Seminare = 176 Stunden davon 80 Std. Theorie, 70 Std. Methode, 26 Std. Selbsterfahrung
  • 1 Wahlpflichtseminar (Möglichkeit des Kennenlernens anderer Weiterbildungen für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie)
  • Arbeit in Peergroups (nach dem ersten Seminar), Literaturstudium
  • Themenspezifische Selbsterfahrung einzeln (10 Std.)
  • Weiterbildungsspezifische Supervision (50 Std.), einzeln oder in Gruppen, beinhaltet mindestens 2 abgeschlossene Falldarstellungen
  • Schriftliche Abschlussarbeit (Theorie bzw. Fallbericht)
  • Supervision und Selbsterfahrung sind bei LehrtherapeutInnen bzw. SupervisorInnen der GLE zu absolvieren, die besondere Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben.

Zielgruppe

ExistenzanalytikerInnen bzw. in Ausbildung bei der GLE befindliche PsychotherapeutInnen (Abschluss der Weiterbildung erst nach absolvierter Psychotherapieausbildung möglich)

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